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Aktuell
Schon stattgefundene Veranstaltungen 2018

Veranstaltungen 2019:



Am Sonntag, den 21. Juli 2019 zur Finissage
um 15.00 Uhr

im KunstMuseum Wemding

Barbara Mechler – eine Entdeckung in der Malerei

eine Künstlerführung im Dialog

Die Künstlerin Barbara Mechler und die Museumsleiterin Annette Steinacker-Holst führen persönlich durch die große Sonderausstellung „Zyklen 3 – 6“. Sie begleiten das Publikum in die Retroperspektive und stehen für Fragen bereit.

„Die Mehrschichtigkeit der 40 bis zu 4 m großen Ölgemälde haben viel mit dem Leben zu tun“, sagt die Künstlerin, „und Malerei mit Reflexion.“ „Als Malerin bin ich immer selbst beteiligt.“

Dies bedeutet für sie, dass sie sich selbst als Person mit ins Bild bringt. Entweder in der umfangreichen  kleinformatigen Serie der Selbstbildnisse, die überwiegend in einer altmeisterlichen Manier gemalt sind, oder  in Form alter Familienfotos als Bildthema.
Das Erzählerische, das sie vermitteln, verarbeitet Mechler zu Generationen übergreifenden vielschichtigen Geschichten.

Das Gemälde (s. Foto) mit dem in vollem Lauf wiedergegebenen Turnierpferd und dem angestrengt aufsitzenden Reiter vermittelt in seinen unterschiedlichen Bildebenen die Gleichzeitigkeit von Erscheinungen. Das vom rechten Bildrand angeschnittene Tier mit den sich blähenden Nüstern ist dominant in den Vordergrund gestellt.

Bewusst hat die Malerin das frontal gesehene Pferdemotiv in einer bronzenen Farbigkeit gemalt, um ihm etwas Monumentales, Denkmalhaftes zu verleihen.

Die Nutzbarmachung der Tiere durch den Menschen, ihre Ausbeutung und der damit verbundene Freiheitsentzug, all das spielt in diesem Bild eine Rolle. „Der Mensch ist Täter und Opfer zugleich. Der Mensch übersieht daher nicht nur die Verletzlichkeit der Natur sondern auch die eigene Verletzlichkeit in ihm selbst.“

Die Tiere transportieren als Instrumente die prekäre Situation des Menschen, in die dieser sich selbst hineinmanövriert hat. Darüber hinaus ist Malerei und die Kunst immer Ausgangspunkt für einen Betrachter  sich durch die Beschäftigung mit dem Kunstwerk einen eigenen Standpunkt zu erschließen.



14. Juli 2019 - 15. September 2019

im KunstMuseum Wemding und an 23 weiteren Orten im Landkreis Donau-Ries

Kunstpfad Donau-Ries 2019

25 renommierte Künstlerinnen und Künstler zeigen an 24 verschiedenen Orten im Landkreis Donau-Ries zeitgenössische Werke aus ihrem aktuellen Schaffen.

Wo: Alerheim, Amerdingen, Auhausen, Deiningen, Donauwörth, Ederheim, Fremdingen, Hainsfarth, Harburg (Schwaben), Maihingen, Marxheim, Mertingen, Mönchsdeggingen, Monheim, Möttingen, Nördlingen, Oettingen i. Bay., Rain, Reimlingen, Rögling, Tagmersheim, Wallerstein, Wemding, Wolferstadt

Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Steinbildhauerei und Graffiti im Außenbereich können an markanten, aber teilweise selten besuchten Orten im Landkreis bestaunt werden.

Da die Kunstwerke alle im Außenbereich installiert werden, können diese zu jeder Zeit kostenlos betrachtet werden.

Weiter Informationen und Kontakt:

www.donauries.bayern/kunstpfad


Anlässlich des Kunstpfades Donau-Ries besteht die Möglichkeit 16 farbige, wehende Kosmos-Fahnen (je ca. 3,50 x 2 m) an der Fassade des KunstMuseums Donauries zu besichtigen. Die Künstlerin Annette Steinacker-Holst brachte im Rahmen des Kunstpfades 2019 aus ihrer aktuellen Schaffensphase zum Thema "Kosmos" diese Projekt-Installation ein. „Es entstanden Werke zwischen Himmelszauber, Sternengeburten, Kosmos-Blüte und Meteoriteneinschlag, welche unser All, unsere geheimnisumwobene Schöpfung erschaffen kann und unseren "All-Tag“ verzaubern lässt“, so die Künstlerin. Die Außen-Installation (Foto im Anhang) ist bis zum 15. September 2019 jederzeit zu besichtigen.



Sonntag, den 14. Juli 2019 von 16.00 bis 18.00 Uhr

im KunstMuseum Wemding

Klang ~ Meditationskonzert mit Obertongesang

von Norbert Maria Brauer

Was erwartet uns?
Wir erleben eine Klangreise durch die Welt der Obertöne. Die Obertonreihe findet man überall in der Natur und sie ist fest in jedem menschlichen Gehirn programmiert. Wir empfinden über deren Verteilung den Eindruck von Klangfarben. So sind die Obertonreihen auf verschiedenen Grundtönen die natürlichsten Tonreihen und sind uns näher als die gelernten Tonleitern. Sie entstehen beim Schwingen einer Saite, die an Teilstücken berührt wird, wie beim verschieden starken Überblasen eines Rohres. So wie der Wind über ein abgebrochenes Schilfrohr weht. Im tiefsten Inneren sind wir mit diesen Tönen verbunden, sie sind in unserer Seele beheimatet. Überall begegnen wir den Teilungsverhältnissen dieser Tonintervalle.
Bei dem Konzert verbringen wir kurze Zeiten in der Stille, um dann in Klängen zu versinken. Wir versuchen zu hören, ohne das, was wir hören, einzuordnen oder zu bewerten. So kommen wir zur Ruhe und bekommen ein anderes Verhältnis zum Hören, als wir es aus unserem Alltag her kennen. Das Ohr ist ein direkter Weg in die Seele. Lärm macht uns krank, Stille und heilende Klänge können uns zur Ruhe bringen, auf unser Inneres positiv wirken und die Gesundheit fördern.
Wir werden in der Stille meditieren und auch den Klang kontemplativ aufnehmen. Es handelt sich jedoch weder um eine religiöse Zeremonie noch um eine medizinische Therapie. Da uns die Meditation tief berühren kann, sollten Menschen mit psychischen Erkrankungen mit ihrem Arzt darüber sprechen, ob ein solches meditatives Ereignis für sie geeignet ist.
Im Konzertraum stehen Stühle zur Verfügung. Gerne können Sie es sich ganz nach eigenem Geschmack bequem machen. Bitte bringen Sie dazu eigene Sitzkissen, Meditationsbänke, Yogamatten, Decken und dergleichen mit.

Damit die Ruhe des Konzertes nicht gestört wird, bitten wir Sie pünktlich zu sein. Sie können gerne früher kommen, das Museum ist ab 14:30 für Sie geöffnet.

Eintritt:
5,- € Miete für das Haus und die Technik
Gage für den Künstler als Dana (Herzensgabe) nach freiem Ermessen der Besucherinnen und Besucher.



vom 25. Mai bis einschließlich 21. Juli 2019

im KunstMuseum Wemding

Sonderausstellung (Zyklen 3-6)

der Künstlerin Barbara Mechler aus Amerdingen im Ries

Bild: ohne Titel (3,90 m x 1,80 m) Mischtechnik auf Leinwand

Die Ausstellung zeigt meist großformatige Bilder, die das Schaffen der regional mehrfach ausgezeichneten Künstlerin der letzten 15 Jahre widerspiegeln. Die 1964 in Hagen geborene Künstlerin arbeitet dabei meist gegenständlich bis fotorealistisch experimentierend mit verschiedenen Malgründen und schichtweiser Malerei. Sie verbindet in ihrem Werk traditionelle Malerei, etwa alte Grisaille-Technik, mit zeitgenössischen Materialien und Techniken. Dabei geht es der Künstlerin nicht um biografische Episoden, sondern um die Erfahrbarkeit des Selbst, wobei sehr individuelle, aber auch allgemeine Bedingungen, wie etwa die Endlichkeit des Lebens, eine Rolle spielen. Es ist der Versuch der Reflektion, aber auch der Integration. Trotz einer gerade in formaler Hinsicht auch kognitiver Herangehensweise, ist die Intuition kompositorisch und inhaltlich tragend.

Eröffnung am Samstag, 25. Mai 2019 um 17.30 Uhr
Begrüßung durch den Bezirkstagspräsident Martin Sailer
Einführung von Dr. Sabine Heilig
Musik: Nathalie Schnider-Lang, Nyckelharpa, Emauel Holst, Schlagzeug



Sonntag, den 26. Mai 2019 von 16.00 bis 18.00 Uhr

im KunstMuseum Wemding

Klang ~ Meditationskonzert mit Obertongesang

von Norbert Maria Brauer

Was erwartet uns?
Wir erleben eine Klangreise durch die Welt der Obertöne. Die Obertonreihe findet man überall in der Natur und sie ist fest in jedem menschlichen Gehirn programmiert. Wir empfinden über deren Verteilung den Eindruck von Klangfarben. So sind die Obertonreihen auf verschiedenen Grundtönen die natürlichsten Tonreihen und sind uns näher als die gelernten Tonleitern. Sie entstehen beim Schwingen einer Saite, die an Teilstücken berührt wird, wie beim verschieden starken Überblasen eines Rohres. So wie der Wind über ein abgebrochenes Schilfrohr weht. Im tiefsten Inneren sind wir mit diesen Tönen verbunden, sie sind in unserer Seele beheimatet. Überall begegnen wir den Teilungsverhältnissen dieser Tonintervalle.
Bei dem Konzert verbringen wir kurze Zeiten in der Stille, um dann in Klängen zu versinken. Wir versuchen zu hören, ohne das, was wir hören, einzuordnen oder zu bewerten. So kommen wir zur Ruhe und bekommen ein anderes Verhältnis zum Hören, als wir es aus unserem Alltag her kennen. Das Ohr ist ein direkter Weg in die Seele. Lärm macht uns krank, Stille und heilende Klänge können uns zur Ruhe bringen, auf unser Inneres positiv wirken und die Gesundheit fördern.
Wir werden in der Stille meditieren und auch den Klang kontemplativ aufnehmen. Es handelt sich jedoch weder um eine religiöse Zeremonie noch um eine medizinische Therapie. Da uns die Meditation tief berühren kann, sollten Menschen mit psychischen Erkrankungen mit ihrem Arzt darüber sprechen, ob ein solches meditatives Ereignis für sie geeignet ist.
Im Konzertraum stehen Stühle zur Verfügung. Gerne können Sie es sich ganz nach eigenem Geschmack bequem machen. Bitte bringen Sie dazu eigene Sitzkissen, Meditationsbänke, Yogamatten, Decken und dergleichen mit.


Meine künstlerische Laufbahn als Obertonsänger
Im Jahr 2005 hörte ich das erste Mal Obertongesang und gleich von mehreren Künstlern. Ich war sofort fasziniert und habe nach Erklärungen ungefähr ein Jahr lang meine ersten autodidaktischen Versuche gemacht. Es wurde mir immer klarer, dass ich in dieser Art des Gesanges mein Instrument gefunden habe. Also habe ich 2006 – 2007 bei Schaman Gerbert - Herbert Wagner Einzelunterricht genommen. Im Jahr 2007 lernte ich den wohl besten Obertonwissenschaftler und Lehrer des Obertongesangs Wolfgang Saus bei einem Workshop kennen. Eines seiner Projekte war und ist der „Europäische Obertonchor“, ein Projektchor, zu dem ich 2008 stieß. In den kommenden Jahren konnte ich durch intensives Studium meine Technik immer weiter verfeinern.
Tuvinische / mongolische Techniken lernte ich von Gendos aus Tuva sowie Hosoo und Amra aus der Mongolei (Transmongolia) in Workshops und Einzelunterricht.
2013 - 2017 nahm ich an drei Jahresgruppen und zwei Masterclasses von Wolfgang Saus teil, bei den letzten war ich als Assistent tätig.
Mit Meditation kam ich zuerst Ende der siebziger Jahre über den tibetischen Diamantweg-Buddhismus in Berührung. Anfang 2018 entdeckte ich im Franziskanerkloster Dietfurt die Zen-Meditation für mich. Außer mit Zen-Meditation beschäftige ich mich inzwischen mit der Kombination aus Meditation, Gesang und Musik. Nach dieser umfangreichen Ausbildung möchte ich gerne das Erlernte weitergeben.
So wünsche ich uns ein schönes Konzert.
Norbert Maria Brauer

Damit die Ruhe des Konzertes nicht gestört wird, bitten wir Sie pünktlich zu sein. Sie können gerne früher kommen, das Museum ist ab 14:30 für Sie geöffnet.

Eintritt:
5,- € Miete für das Haus und die Technik
Gage für den Künstler als Dana (Herzensgabe) nach freiem Ermessen der Besucherinnen und Besucher.



Sonntag, 19. Mai, 15.00 Uhr

im KunstMuseum Wemding

Internationaler Museumstag

Der Verein der Freunde des KunstMuseums Donau-Ries e.V. lädt herzlich ein:

Klangführung durch das KunstMuseum mit Einblicken in die Afrika-Ausstellung verbunden mit Musik von Wolfgang Lachner auf seinem außergewöhnlichen Instrument, einem 3 Meter langen Didgeridoo. Danach Vorstellung einzelner Werke von Künstlern aus dem Landkreis Donau-Ries: Ernst Steinacker, Günter Vogt, Jochen Rüth, Georg und Ute Sternbacher, Annette Steinacker-Holst, Hans-Jürgen Kintrup und Manfred Laber.

Eintritt 4,- € / Kinder frei




Das KunstMuseum ist sonntags von 14:30 bis 16:30 Uhr geöffnet
und nach telefonischer Vereinbarung für Gruppen, Schulklassen.

Neu: Abendführungen ab 7 Personen möglich.
Tel.: 0160-4686434

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